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Chinesischer Volksheld: Ho Tschi Minh

Chinesischer Volksheld: Ho Tschi Minh

Wenn es um Demokratie und freie Meinungsäußerung geht, war mit China noch nie gut Kirschen essen. Im Land des kapitalistischen Sozialismus, wie man wohl am treffendsten beschreiben könnte, ergeht es Gegnern des Regimes schnell sehr schlecht. Wagt man seine Meinung zu äußern, die konträr zum Staat verläuft, kann man zwar nicht mehr sein Leben aber zumindest einen großen Teil dessen verlieren. Das Urteil hier würde dann ,,Aktivitäten zur Untergrabung der Staatsgewalt und des sozialistischen Systems“, oder zumindest so ähnlich, heißen. Und legitimiert würde das Ganze dann vom politischen Begriff des Sozialismus. Eine Staatsform, die trotz ihrer Ungerechtigkeit vielerorts auf der Welt zum blinden Popkult geworden ist. Ho Tschi Minh und Che Gueavara sei Dank.

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DSC00006Beim Thema Street Art scheiden sich die Geister. Was darf man, was nicht, wo hört Kunst auf und fängt die Zerstörung von Eigentum an? Sogar spezielle Sokos Graffiti wurden in den letzten Jahren von der Polizei und der Regierung ins Leben gerufen um die wohl strittigste Auslegung von Kunst einzudämmen. Häuser werden durchsucht, Skizzenbücher sogenannte Blackbooks beschlagnahmt und Photos von den Tatorten verglichen. Doch es geht auch anders.

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,,ES GEHÖRT ZUR STAATSRÄSON AUF DER SEITE ISRAELS  ZU SEIN“

– Das Verhältnis zwischen unverständlichen Facetten, israelischen Sprachrohren und der Hetze auf die islamische Welt

Menschen demonstrieren, pro-israelische Fahnen wehen durch die Straßen der Münchener Innenstadt. Auf etwa 1000 Menschen wurde jene Demonstration angesichts der Operation ,,Gegossenes Blei’’ und dem klaren Solidaritätsbeweis gegenüber dem noch so jungen Staat Israel, damals geschätzt. Dieser bedingungslose Solidaritätsbeweis ist ziemlich genau ein halbes Jahr her. Doch die Diskussionen reissen nicht ab. Den Rest des Beitrags lesen »

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,,VERÄNDERUNGEN GESCHEHEN NUNMAL NICHT VON HEUTE AUF MORGEN“

– Migranten zwischen Ausbildung, Moscheenbau und Roland Koch

Es gibt wohl kaum ein Thema, das in der deutschen Gesellschaft so für Brisanz sorgen kann wie die nie zu enden scheinende Diskussion über Integration. Auf der einen Seite befinden sich Gegner der Einwanderung und Migranten die immer noch nicht in unserer Gesellschaft angekommen sind. Auf der anderen Seite stehen jene die nicht taten- und wortlos dabei zusehen wollen, wie die multikulturelle Gesellschaft keine Fortschritte macht oder manchmal noch mehr, in der Gefahr steht dauerhaften Schaden zu nehmen. Im Gespräch mit Fuad Hamdan, seinerseits Leiter des Dritte Welt Zentrums München, gebürtiger Palästinenser und Förderer des jüdisch-palästinensischen Dialogs in der BRD sowie Initiator der Palästinenser-Tage in München, sind zumindest im Ansatz Antworten auf viele Fragen zu finden.

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ap_49284_feuer_2_2_3Seit nunmehr 42 Jahren tobt die Endlosigkeit des Konflikts Nahost und die ins deutsche übersetzte Bedeutung des Wortes Gaza ,,dornig sein“ trifft den Nagel auf den Kopf. Als sich Israel 2005 nach vielen Diskussionen dafür entschied seine Truppen aus dem jahrzehntelang umkämpften Fleckchen Erde abzuziehen sahen dies viele Menschen als Lichtblick und eventuellen Anfang vom Ende des Konflikts. Israel zog sich zurück und umstellte den Streifen des Leids. Den Rest des Beitrags lesen »

runde_px02_neuIn der montäglichen TV-Diskussionsshow Phoenix-Runde, verteidigt Fuad Hamdan, Leiter des ,,Dritte Welt Zentrums München“, die Attacken der Hamas gegen Israel. Er fordert Verständnis für den radikalen Flügel und kritisiert die Parteilichkeit der deutschen Regierung im Gaza-Konflikt. Den Rest des Beitrags lesen »

ap_51511_img_8200_2Vorbei sind die Zeiten, in denen durchaus ansehnlich gekleidete Rot- und Blauröcke sich auf dem Schlachtfeld gegenüber standen. Vorbei sind die Zeiten in denen Bürgerkriege aus moralischer Uneinigkeit resultierten. Vorbei sind auch die Zeiten in denen ein jener Soldat in welchen Rock auch immer, gespickt mit Regeln und festgelegten Abläufen wartete, schiessen ließ und dann selbst anlegte um den Befehl abzuwarten. Achtung, Feuer!

Moderne Bürgerkriege, man könnte sie zumindest so bezeichnen, sehen anders aus. Der Krieg tobt in den Gassen, vermeintliche Brüder und Schwestern vergießen Blut untereinander und wo sich einst zwei Mächte gegenüberstanden, steht heute nur eine Macht. Im Gazaa-Streifen herrscht Krieg, wie immer. Doch diesmal weitet sich der Kampf aus. Den Rest des Beitrags lesen »

ap_47156_flage_de_2Der 5.Artikel des deutschen Grundgesetzes lautet wie folgt.
,,Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten (…) Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.(…) Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung.‘
Hesselsberger schreibt zur Erklärung dieses Grundgesetzes folgendes:
,, Er dient der Verwirklichung der Geistesfreiheit, die seit der Epoche der Aufklärung zu den Leitideen einer menschenwürdig verfaßten Gesellschaft gezählt wird,(…) weil erst die ständige geistige Auseinandersetzung, das Lebenselement der Demokratie ermöglicht.“
Laut dem Grundgesetz gibt es keine Grenze der freien Meinungsäußerung, solange sie nicht gegen bestehende Gesetze verstoßen oder die persönliche Ehre verletzen. Es gibt im Grundgesetz keine Verankerung, welche sich nur annährend darauf bezieht, das Autorität nur im Ansatz bedeutet, vermeintlich hierarchisch tiefer gestellten Menschen das Recht auf freie Meinungsäußerung weniger zu gewähren, als ihnen Übergestellten. Die Realität zeigt jedoch ein anderes Bild. Den Rest des Beitrags lesen »

ap_47156_flage_de_21Demokratie. Aus dem griechischen stammend bedeutet demos kratia, die Herrschaft des Volkes. Das Schema ist eigentlich völlig simpel. Es gibt mehrere Optionen und die Mehrheit entscheidet. Eine gerechtfertigte Entscheidung über den Verlauf ihrer Zukunft, und die der anderen, den die Mehrheit regiert. Selbstbestimmung, zur Vermeidung der Diktatur, in allen Fragen und Themen. Das dritte Reich immer noch im Hinterkopf. Die Schönheit der Abstimmung und die Säulen und gleichzeitig die Route zum Prinzip unseres Landes. Zumindest wenn man sich seinen Platz im Bundestag sichert. Den Rest des Beitrags lesen »

ap_19976_narbe_2Nichts. Gerade einmal die schwachen Lichtstrahlen, die sich durch die Schlitze der Rollläden den Weg in den Raum bahnen, aber im Keim des kleinen und doch im Halbdunkel so riesig, ja gerade zu erdrückend wirkenden Zimmers, erstickt werden. Einfach So. Als wären sie die Hoffnung und der Raum die Realität, geballt in einem riesigen, steinernen Klippenabschnitt an dem jeder noch so mutige und geübte Kapitän während eines Sturmes zerschellt. Den Rest des Beitrags lesen »

ap_47156_flage_de_22Die im Dunkeln sieht man nicht, hat Bertolt Brecht einst gesagt. Dieser Satz bezieht sich in der Dreirgroschenoper auf die erbärmlichen Zustände am Schauplatz dieses Theaterstücks. Man könnte aber auch anderst Parallelen ziehen. Das Theater, die Akteure, die Regisseure, der Drehbuchschreiber und alle anderen. Das Theater als Beispiel, oder meinetwegen, um nicht veraltet zu klingen, der Hollywoodfilm, bedeutet mehr als Idee und Umsetzung. Hinter einem Werk stecken nicht nur die Menschen die sichtbar sind, also jene die im Vordergrund stehen, sondern auch die Beteiligten, die ihre Arbeit im Hintergrund ausführen. Diejenigen die nicht im Scheinwerferlicht auf der Bühne tönen. Dirigiert vom Produzenten, bezahlt von der Produktionsfirma und angelernt von denen, die vor ihnen im Dunkeln agierten. Wochenlange Arbeit, für einen verhältnismäßig geringen Lohn, im Vergleich zu der Rolle des Helden, des Bösewichts oder die, der wunderschönen Geliebten. Am Ende des klassischen Hollywoodstreifens wird die Prinzessin vom Ritter in der imaginären weißen Rüstung vor den Fängen des Schreckens errettet. Happy End. Und alle anderen Standen wieder nicht im Schweinwerferlicht. Auch nicht bei der Standing Ovations, wie es Neudeutsch so schön heißt. Auch wenn sie es vielleicht genau so verdient hätten. Doch diese Menschen akzeptieren ihre Rolle. Zur Bewahrung des Friedens und dem glimpflichen Ablauf des Projekts. Und so ist es nicht nur im Theater oder dem London von damals sondern auch in der Gesellschaft von heute, hier in Deutschland. Und es ist sogar weitaus ernster als eine Diskussion über Applaus. Den Rest des Beitrags lesen »

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