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ap_50679_frauenkirche_2_2München, die Isarmetropole, die Hochkultur-Hochburg, das Lebensstandard-Mekka, gespickt mit atemberaubenden Prachtbauten, bewohnt von den Schönsten und Reichsten, ist auch Hauptstadt des scheinbar so schnöden, schmutzigen Boulevardjournalismus. Wieso aber kleiden sich Klatsch und Tratsch so gerne in Lederhosen und Dirndl? Wieso campiert die Sensationsgier am Isarufer? Woher die Leidenschaft der Münchener für gesellschaftliche Weißwurscht-Zuzelei? Den Rest des Beitrags lesen »

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ap_33517_disco_2Die Tanzfläche im Harry Klein Club ist zum Bersten gefüllt. Aus den Boxen dröhnt groovender Minimal-Electro. Die Bässe vibrieren in der Magengrube, der Körper ist gefangen in den psychedelischen Tiefen des hypnotischen Sounds. Eine rhythmisch wogende Masse bewegt sich ausgelassen, wie in Trance. Die Wände des Technotempels im Münchener Optimolgelände sind bespannt mit überdimensionalen Leinwänden, über die im Takt der Musik Bilder flirren. Eine Bauchtänzerin aus einem Schwarz-Weiß Film der 20er Jahre räkelt sich hinter grün-rot fluoreszierenden, abstrakten Farbmustern. Ein neongelb verfremdetes Ufo setzt zur Landung an, hebt ab auf den harten Schlag einer Bassdrum. Den Rest des Beitrags lesen »

istanbulSturzbachartig fließt das Regenwasser das brüchige Kopfsteinpflaster herab, sammelt sich in dreckgeschwängerten, tiefschwarzen Pfützen. Verstohlen schleichen gespenstische Strassenkatzen um einen bestialisch stinkenden Müllhaufen. Fauchen, buckeln, fliehen verschreckt in die Nacht. Den Rest des Beitrags lesen »

driceIrlands beliebteste Exportprodukte sind der vorzügliche Whiskey, erstklassige Literatur und vor allem eine ganze Reihe außergewöhnlich talentierter Musiker. An ihrer Spitze steht der Dubliner Sänger Damien Rice. Begnadet mit einer brüchigen Stimme die Jahrelang in einem Fass voll Melancholie gereift zu seien scheint, veröffentlichte er 2006 sein zweites Soloalbum mit dem schlichten Titel „9″ Den Rest des Beitrags lesen »

nick_drakeEs gibt diese Menschen die in eine falsche Zeit geboren zu seien scheinen. Die an ihr scheitern, zerbrechen. Der britische Sänger Nick Drake ist einer von ihnen.

„Wenn man ihn sah, hatte man stets das traurige Gefühl, dass er ins falsche Jahrhundert geboren wurde“ sagte Drakes Freund und musikalischer Wegbegleiter Robert Kirby über den sensiblen, introvertierten Poeten. „Wenn er im 17. Jahrhundert am Hofe Elisabeths gelebt hätte wäre es ihm gut gegangen. Er war elegant, ehrlich, ein verlorener Romantiker – und gleichzeitig so cool. Kurz gesagt: perfekt für jene Zeit.“ Den Rest des Beitrags lesen »

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